Handgemachtes Brot und Gebäck. Seit 1953 arbeiten wir daran, immer wieder besser zu backen. So lernen wir jeden Tag dazu. Das teilen wir gerne. Wie unser Brot.

Seit 1953 jeden Tag besser.
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Handgemachtes Brot und Gebäck. Seit 1953 arbeiten wir daran, immer wieder besser zu backen. So lernen wir jeden Tag dazu. Das teilen wir gerne. Wie unser Brot.

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Brauchtum

Die schönste Pinz in der Provinz

Beim Kern gibt es natürlich die saftigen Pinzen nach traditionellem Rezept. Die sind dabei stets p(r)inzipiell: mit ausgewogenem Dampfl, charakteristischen Zutaten, entspannter Teigruhe und dem Einschnitt, der die Pinze sofort als österlichen Stargast erkenntlich macht. Wenn man auch zu Ostern sonst die Zutaten zur Jause in den Nestern sucht – das passende Feingebäck darf am Feiertag nicht fehlen.

Wenn Ostern in der Luft liegt, wird die Pinze gebrochen. Gerissener Kren, der die Tränen in die Augen bringt, aber herrlich schmeckt. Aromatisches Geselchtes, auf das man sich das ganze Jahr freut. Pastellfarbene Ostereier, mit denen man der Familie beim Eierpecken den Kampf ansagt. Das ist Ostern.

Germteig in Dreifaltigkeit

Eine Pinze ist kein Weißbrot, kein Striezel, kein Brioche. Pinze ist Pinze. Für die Oster-Feiertage wird ein Germteig flaumig geknetet und gefaltet. Nach dem Rasten wird sie dreimal eingeschnitten. Das sieht charakteristisch und süß aus, hat seine Gründe aber in der Tradition. Die Drei-Teilung steht für die Dreifaltigkeit aus dem lieben Gott, dem Heiligen Geist und dem eigentlichen österlichen Anlass: die Wiederauferstehung des Sohnes.

Geschmacklich stellt sie eine besonders aufregende Kombination dar. Wer so wie wir hochwertige Zutaten und das sehr traditionelle Rezept als Grundlage heranzieht, verwendet für eine Pinze ein gut entfaltetes Dampfl. Das wird dann zu einem ordentlichen Germteig gerührt, angereichert mit einigen Dottern. Dazu kommen für Traditionalisten Weißwein, Anis, Milch, Bio-Zitrone, Kardamom als essentielle Noten dazu. Wichtig ist dann eine lange Teigruhe, damit sich der Geschmack erst wirklich entwickeln kann. Geruhsam gehen gelassen und heiß aufgebacken, wird daraus ein Feingebäck, dass den Titel redlich verdient hat.

Eine Pinze ist kein Weißbrot, kein Striezel, kein Brioche. Pinze ist Pinze!

Julius Kern

Typisch Großösterreichisch

Pinzen sind typisch für Ostern in der Steiermark und Graz ist praktisch das geographische Zentrum der flaumigen Spezialität. Von Villach, Triest bis nach Zagreb und vielerorts mehr wird die Pinze gern gereicht. Es wird vermutet, dass sie aus dem italienischen Friaul kommt, aus dem damals österreichischen Görz, nicht Graz, soll sie in die habsburgische Donaumonarchie eingereist sein.

Den Namen hat das Germgebäck behalten, „Pinze“ weist mit pinza und pinca auch Indizien auf, dass sie slawische Wurzeln haben könnte. Hauptsache ist, dass wir die kulinarische Inspiration aus dem stark vermischten Melting Pot des ehemaligen Südosteuropas auch bei uns haben. Die Bedeutung des Namens teilen sich aber alle der „einzig Wahren“ Pinze: die Schere, beziehungsweise die Zange. Die echte Pinze wird schließlich beim Formen des Teiges traditionell eingeschnitten.

Die Kronpinz Österreichs

Ob religiöse Dreifaltigkeit oder Dreieinigkeit des ehemaligen Vielvölkerstaats der Ursprung war, ist egal. Im Falle der Pinze zählt einzig: die Flaumigkeit. Perfekt um sie an der Ostertafel mit der Familie zu brechen und zu teilen.